Aids bleibt ein Thema für den
Westerwald
Die Aids/STI Beratungsstelle
am Gesundheitsamt Montabaur und der Nebenstelle Bad Marienberg laden zum 14. ökumenischen
Aids-Gottesdienst und einer anschließenden Informationsveranstaltung ein.
„Im (Abschieds) – Schmerz die
Hoffnung nicht verlieren.“ Unter diesem Jahresthema gestalten Pfarrer Neuesüß
von der evangelischen und Pfarrer Much von der katholischen Pfarrgemeinde
Höhr-Grenzhausen den Gottesdienst. Dieser findet am 29. November um 18.30 Uhr in
der kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Höhr statt. Der Chor DaCapo und
Albert Schuck an der Gitarre unterstützen musikalisch. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen.
Im Anschluss organisieren die
Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes zusammen mit der westerwälder HIV-Selbsthilfegruppe
einen Diskussionsabend im Kath. Pfarrzentrum Höhr.
Selbst unter den deutlich
verbesserten Therapiebedingungen für die Infizierten und der Kassenzulassung
der PrEp als medikamentöse Prophylaxe zur Vermeidung von Neuinfektionen für
Menschen mit Risikoverhalten, gibt es Bedarf zum Austausch über Ängste und
Orientierungspunkte im Leben.
Für Einzelberatung steht die
HIV/STI-Untersuchungs- und Beratungsstelle des Gesundheitsamtes seit 1988 im
Westerwaldkreis telefonisch oder persönlich kostenfrei zur Verfügung. Im Rahmen
der Testberatung auf sexuell übertragbare Infektionen (einschl. Aids) wird der
HIV/Syphilis-Schnelltest zusätzlich zum Selbstkostenpreis von 15 Euro
angeboten. Bei Fragen stehen Claudia Frommen und Dr. Ursula Rieke vom
Gesundheitsamt Montabaur telefonisch unter 02602 124-720 und für Testungen Myriam
Körting-Eberhard unter 02602 124-723 gerne zur Verfügung.
Das Team bietet ebenfalls Schulpräventionsveranstaltungen an. Weitere Informationen zu HIV/Aids unter www.rki.de und www.welt-aids-tag.de.