Die Fieberambulanz in Neuwied bleibt am kommenden Donnerstag (Christi Himmelfahrt) sowie am Freitag, 22. Mai geschlossen.
Ausweitung des Betriebes der Kindertagesstätten
„Eine weitere
Zielsetzung im Rahmen der Lockerungen ist es, dass Anfang Juni in einen
eingeschränkten Regelbetrieb in
den Kindertagesstätten übergegangen werden soll. Hier ist es besonders wichtig die Hygiene-Empfehlungen zu
beachten“, betont Landrat Achim Hallerbach.
Alle Personen,
die selbst akute oder chronische respiratorische Symptome aufweisen sollten
keinen Zutritt in Kindertagesstätte erhalten. Hintergrund bei der
Zutrittsbeschränkung ist, dass durch die typischen Symptome, wie z. B. Niesen
und Schnupfen, die Virusverbreitung stark begünstigt wird, wenn diese Personen
das Virus unerkannt in sich tragen.
Besondere Vorsicht gilt bei Personen, bei denen Haushaltsangehörige
Symptome aufweisen. Die
betreffenden Kinder und Mitarbeiter sollten dann aus dem Einrichtungsbetrieb
herausgehalten werden.
„Innerhalb einer
Notgruppe dürfen derzeit maximal 10 Kinder gleichzeitig betreut werden. Hier
zeichnet sich aktuell seitens des Landes eine Erweiterung auf 15 Kinder ab“,
berichtet Hallerbach. Ein sogenanntes „Platz-Sharing“ ist möglich; Sollte ein
Kind nur eine Betreuung von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr benötigen und ein anderes
Kind benötigt eine Betreuung von 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr, so können diese
Kinder sich den Platz in einer Notgruppe teilen. Gleiches gilt, für ein
tageweises „Platz-Sharing“, wenn Kinder nur einzelne Tage der Betreuung
benötigen, kann ein Wechsel mit anderen Kindern erfolgen, die andere Tage
benötigen. „Wichtig ist, dass die Gesamtzahl der gleichzeitig betreuten Kinder momentan
10 nicht überschreitet“, so Landrat Achim Hallerbach.
Aus Sicht der
Ordnungsabteilung bestehen auch keine Bedenken, wenn in der Kita Spaziergänge
oder Waldbesuche mit den Kindern unternommen werden, soweit die Einhaltung der
Hygiene-Regeln möglich ist.