Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach begrüßt das 500-Millionen-Euro-Hilfeprogramm des Bundesbildungsministeriums für die Bereitstellung digitaler Endgeräte an Schulen. In einer Pressemitteilung macht er deutlich, dass „…das Bundesprogramm gerade jetzt in dieser Corona-Zeit, welche zu einem Digitalisierungsschub an Deutschlands Schulen geführt hat, eine wichtige Hilfe für die digitale Weiterentwicklung an unseren Schulen darstellt. Bis zur Wiederherstellung eines Regelbetriebs wird der schulische Unterrichtsalltag aus einem Mix von Präsenz in den Schulen und digital gestützten Lernphasen zu Hause bestehen.“
Damit alle
Schülerinnen und Schüler daran teilhaben können, hat der Koalitionsausschuss
beschlossen, zur Versorgung derjenigen, die zu Hause keine eigenen Laptops,
Notebooks oder Tablets haben, 500 Millionen Euro als Soforthilfe zusätzlich zur
Verfügung zu stellen.
Bund und
Länder haben sich hierzu auf eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule
geeinigt. Die Aufteilung auf die Länder erfolgt nach dem so genannten
Königsteiner Schlüssel. Schulen können den Schülerinnen und Schülern die Geräte
ausleihen.
Laut
Ankündigung von Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek soll
die Verteilung im Ermessen der Schule nach sozialen Kriterien, aber auch unter
pädagogischen Gesichtspunkten erfolgen. Die Mittel können von den Schulen auch
für eine Ausstattung mit Hard- und Software eingesetzt werden, die zur
Erstellung von Online-Lerninhalten benötigt wird. Damit können die Schulen, die
vor Ort am besten wissen, wem man wie helfen muss. Die Geräte verbleiben im
Eigentum der Schulen und können auch im Regelbetrieb weiter genutzt werden.
In den
letzten Wochen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits über
den DigitalPakt Schule ermöglicht, dass die Länder freie Lehrinhalte und solche
kommerzieller Anbieter zur Verfügung stellen können. „Die jetzige Ausweitung
der Finanzhilfe auf digitale Endgeräte halte ich für einen wichtigen Schritt
und ich hoffe auf ein schlankes und unbürokratisches Verwaltungsverfahren zur
Umsetzung innerhalb kürzester Zeit. Dafür ist es unabdingbar, dass das Land
diese Gelder unverzüglich zu 100 Prozent „nach unten“ durchreicht, ohne dass
auf dem Weg zu den Nutzern Verlust entsteht“, hofft Landrat Hallerbach abschließend.
Informationen zur Umsetzung des 500 Mio-Euro-Programms wird es zeitnah auf: www.digitalpaktschule.de geben.
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