Aufgrund der aktuellen Situation, in
der gerade ältere Menschen zur Risikogruppe gehören, finden derzeit noch immer
keine Hausbesuche der Fachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus
statt. Seit Beginn der Corona-Krise bieten die Gemeindeschwesternplus
des Landkreises Neuwied verstärkt telefonische Beratungen an.
Da in Rheinland-Pfalz seit dem 27.
April die Maskenpflicht gilt, nutzen die Gemeindeschwesternplus
jede freie Minute, um neben den telefonischen Beratungen Alltagsmasken für ihre
Zielgruppe zu nähen. Denn auch wenn die älteren Menschen möglichst zu Hause
bleiben sollen und es ein großartiges Engagement von ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfern gibt, um beispielsweise Einkäufe zu erledigen, so gibt es doch
Situationen, in denen die Senioren selbst eine Alltagsmaske benötigen. Sei es
beispielsweise der Gottesdienstbesuch, der Gang zum Hörakustiker, zum Optiker,
zum Arzt oder zur Bank. Überall dort ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung
erforderlich, wenn keine ärztliche Bescheinigung über die Unzumutbarkeit des
Tragens einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen
Gründen vorliegt.
„Als Gemeindeschwestern plus ist es
unsere Aufgabe, hochbetagte Menschen, die noch zu Hause leben und nicht
pflegebedürftig sind, dabei zu unterstützen, möglichst lange gesund und
selbstbestimmt leben zu können. Mit den genähten Alltagsmasken für unsere
Zielgruppe möchten wir einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten.
Mit der Spende des Lions Club Neuwied-Andernach wurde dies unterstützt und
möglich gemacht“, freuen sich die Gemeindeschwestern plusin Neuwied
Heike Chandoni und Birgit Boos. „Wir schätzen die Tätigkeiten der
Gemeindeschwestern plus sehr und möchten diese mit unserer Zuwendung sowohl
würdigen als auch weiter fördern“, so Fred Häring, Präsident des Lions Club
Neuwied-Andernach.
Die Gemeindeschwester plus in Neuwied
stehen hochbetagten Menschen bei Fragen, Sorgen und Nöten, oder wenn diese
einfach nur um mal mit jemandem sprechen wollen, um eine Abwechslung im Alltag
zu erhalten, telefonisch unter 02631 / 9391131 zur Verfügung.
Im Landkreis Neuwied gibt es eine
weitere Projektstelle. Die Gemeindeschwesternplus Roswitha
Rosenmüller und Brigitte Siebenmorgen sind für die VGs Linz, Bad Hönningen,
Unkel und Rengsdorf-Waldbreitbach zuständig und erreichbar unter Tel: 02644 /
4063300.
Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Dienstgebäude der Kreisverwaltung Neuwied bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Ein Besuch ist nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Bitte tragen Sie beim Betreten des Dienstgebäudes einen geeigneten Mund-Nase-Schutz. Weitere Informationen finden Sie auf www.Kreis-Neuwied.de