Mahnfeuer im Westerwald fordert wirksames Wolfsmanagement

Die Weidetierhalter stehen auf: Mit einem länderübergreifenden Mahnfeuer am Freitag, 23.01.2026 um 18:00 Uhr bei der Grillhütte in Rehe (Westerwaldkreis) machen Weidetierhalter, Verbände des ländlichen Raums und weitere Unterstützer auf die dramatische Lage der Weidetierhaltung aufmerksam, in die eine Politik der ungebremsten Ausbreitung des Wolfes sie bringt. 

Die Veranstaltung wird getragen von einem breiten Bündnis von Tierhalter- und weiteren Verbänden im ländlichen Raum aus dem Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Auch die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis unterstützen den sachlichen, verantwortungsbewussten und lösungsorientierten Protest. 

Seit Jahren nehmen Wolfsübergriffe, wirtschaftliche Schäden und die Belastung für Tierhalter in unserer Mittelgebirgsregion zu. Die grausame Rissserie, die Weidetierhalter im Dreiländereck Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz seit kurz vor Weihnachten erschüttert, zeigt exemplarisch die Hilflosigkeit des bisherigen Wolfsmanagements auf, das keine ausreichenden, wirksamen Lösungen für die vulnerable Weidetierhaltung bietet.   

Das Mahnfeuer fordert ein wirksames Wolfsmanagement, das den Schutz von Weidetieren und damit den Erhalt der Biodiversität in unserer Kulturlandschaft endlich zuverlässig gewährleistet.