Schon Anfang März trafen sich auf Einladung der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ die Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) gemeinsam mit den drei Vorsitzenden der Kreisbauernverbände, deren Geschäftsführer und den Vertretern der unteren Landwirtschafsbehörden zum einem offenen Gedankenaustausch
Ob Düngeverordnung, Ausweisung von Ausgleichsflächen,
Hofnachfolge, Klimaschutz, Vermarktung heimischer Produkte, das Tierwohl,
Nitratbelastung…, die Themen, die die Landwirte in der Region beschäftigen sind
gleich. So berichten die Vorsitzenden des Kreis Bauernverbände Matthias Müller
( AK), Ulrich Schreiber ( NR) und Josef Schwan, die ebenfalls auf Kreisebene
zusammen arbeiten, über die aktuelle Situation der Landwirtschaft in ihren
Kreisgebieten.
Wir stehen im Spannungsfeld zwischen den gesetzlichen
Vorgaben, den gesellschaftlichen Ansprüchen und betrieblichen Gegebenheiten“,
erklären die Vertreter der Landwirte in der Region. So macht es Sinn, Kräfte zu
bündeln und gemeinsame Problemlösungen zu finden. Aus diesem Grund führte man
gemeinsam in der Geschäftsstelle einen konstruktiven Dialog, der von den
Ansprechpartnern der Fachämter in den Kreisverwaltungen, durch Information aus
den Behörden, abgerundet wurde.
„Die Landwirtschaft ist seit Jahrhunderten ein
unverzichtbarer Teil im Westerwald. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass
dies auch so bleibt“,
sind sich die Landräte der
drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr.
Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) einig.
In
einem ersten Arbeitsgespräch im Sommer, zu dem auch die Landfrauen, die
Jägerschaft und die Imker der Region eingeladen werden, will man gemeinsam
konkrete Projekte zu Ideen wie Präsentkörbe mit regionalen Produkten,
Zusammenarbeit zwischen Kindergärten und Schulen mit den Lernorten Bauernhof,
Beratung in der Ausweisung von Ausgleichsflächen entwickeln.